Mein Blog macht Pause…

Äh…waaaas? Es sind doch erst zwei Beiträge!

Es ist wohl für einen Blog das dümmste, nach nur zwei Beiträgen eine Pause zu machen. Eigentlich habe ich das Konzept des dritten Blogbeitrag angedacht und auch einige Textteile sind bereits geschrieben, genügend Material und Ideen für weitere Artikel. Aber ja…

Mein Herbstsemester im Studium war anders als die bisherigen. Im Bachelorstudium hatten wir ein geregeltes Teilzeitstudium. Die Vorlesungen fanden immer an den gleichen zwei Wochentagen statt. Leider gibt es dies im Masterstudium an der Hochschule nicht mehr und mein Stundenplan war sehr verzettelt, teilweise auch dieselbe Vorlesung an unterschiedlichen Wochentagen oder zu unterschiedlichen Zeiten. Das erschwert eine Jobsuche massiv. Da ich meinen Lebensunterhalt selbst bestreite, belastete mich die Situation enorm. Neben dem Erbringen der Leistungsnachweise, der Stellensuche sowie einem Temporär-Job der auf Dauer nicht mit dem Studium vereinbar war, plagten mich Existenzängste. Das alles kostete viel Kraft und Energie. Daher musste ich mir bewusst Zeit nehmen, um die innere Batterie wieder aufzuladen. Ich dachte, ok, der dritte Beitrag kann auch eine oder zwei Wochen später erscheinen.

Genau mit der Aufhebung der Covid-Schutzmassnahmen habe ich mir das Virus dann auch noch eingefangen. Glücklicherweise mit äusserst mildem Verlauf, aber trotzdem halt mühsam. Nun habe ich, nachdem die Energie wieder da war, noch eine gewöhnliche Erkältung eingefangen. Damit ist manches liegen geblieben, das momentan Priorität hat. Denn um für die Jobsuche bessere Karten zu haben, studiere ich dieses Semester etwas intensiver. Das bedeutet mehr Leistungsnachweise jetzt, dafür dann weniger Module im Restlichen Studium.

Nachdem ich nun zwei Blogtermine verstreichen lassen habe, immer mit dem Gedanken im Hinterkopf, den nächsten Beitrag doch noch fertigzustellen und zu publizieren, habe ich mich schweren Herzens für eine Pause entschieden. Vorerst einmal bis im Juni, wenn alle Prüfungen vorbei sind.

Beste Grüsse

Sarah Bohli – Angehende Psychologin

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